Waypoint 2050

Die Air Transport Action Group (ATAG) mit Sitz in Genf, Schweiz, vertritt das gesamte Spektrum dieser globalen Luftfahrtbranche. Die ATAG bringt die Branche zusammen, um eine strategische Perspektive für die nachhaltige Entwicklung der kommerziellen Luftfahrt und die Rolle, die der Luftverkehr bei der Förderung der Nachhaltigkeit anderer Wirtschaftszweige spielen kann, zu erarbeiten. Der Waypoint 2050 Report zeigt auf, wie die Branche Technologie, Betrieb, Infrastruktur, nachhaltige Flugkraftstoffe und branchenfremde Kohlenstoffreduzierungen nutzen könnte, um diesen Wert auf globaler Ebene auf Null zu senken.

Herausgeber: Air Transport Action Group
Englisch

Inhaltsbeschreibung

In der Luftfahrt sind Wegpunkte wichtige Punkte auf einem Flugweg, die Piloten zur Navigation ihrer Flugrichtung nutzen. Sie sind weder der Anfang noch das Ende einer Reise, sondern ein Wegweiser für das Ziel des Fluges. Bei der Entwicklung eines langfristigen Ziels hat die Branche diese Philosophie übernommen, um anzuerkennen, dass das Jahr 2050 kein Ziel ist, sondern eine Markierung auf dem Weg zu einem wirklich kohlenstofffreien Luftverkehr.

Um die Komplexität von Prognosen über eine Vielzahl von Variablen zu reduzieren, hat Waypoint 2050 konsolidierte Szenarien ermittelt. Diese stützen sich auf eine Reihe von Unterszenarien, die Prognosen zum Verkehrswachstum, technologische Entwicklungen, Betriebs- und Infrastrukturverbesserungen, nachhaltige Flugkraftstoffe und die Rolle von Ausgleichsmaßnahmen zur Schließung verbleibender Lücken umfassen.

Die zentrale Prognose für das Verkehrswachstum zeigt, dass bis zum Jahr 2050 jährlich etwa 10 Milliarden Passagiere eine Strecke von 22 Billionen verkauften Passagierkilometern zurücklegen werden. Ohne jegliche Intervention (unter Beibehaltung der derzeitigen Flotte und des derzeitigen Niveaus der Betriebseffizienz) würde diese Aktivität etwa 2.800 Millionen Tonnen CO2 erzeugen und über 620 Mio. Tonnen Treibstoff erfordern.

Die nachstehenden Szenarien zeigen auf, wie die Branche Technologie, Betrieb, Infrastruktur, nachhaltige Flugkraftstoffe und branchenfremde Kohlenstoffreduzierungen nutzen könnte, um diesen Wert auf globaler Ebene auf Null zu senken.

 

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